Musterhaus usingen

Von 1843 bis 1846 wurde die evangelische Kirche nach den Plänen des Weilburger Architekten Eduard Bautzer an der Stelle eines 1388 erwähnten Vorgängerbaus im romanischen Erweckungsstil errichtet. [3] Die kirchliche Gemeinde umfasst neben Eschbach auch Michelbach und Wernborn und hat ein eigenes Gemeindehaus. Die Gemeinde hat eine Partnerschaft mit Wandersleben. 1828 wurde auf dem Gelände des ehemaligen Hattsteiner Hofes eine Schule mit zwei Klassen, Wohnungen für die Lehrer und ein Schulgarten errichtet. [4] Heute ist es ein erneuertes Fachwerkhaus und ein Blickfang im Ortskern und beinhaltet eine Operation. In Usingen befindet sich eine Bodenstation mit Satellitenschüsseln und diversen anderen Antennen, die von T-Systems betrieben werden. Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem das Anwesen als Flugplatz genutzt worden war, wurde hier eine Kurzwellen-Übertragungsstation errichtet. 1979 kam die erste große Parabelantenne. Die Station beherbergt heute mehr als 90 Antennen, darunter drei Gerichte mit einer Fläche von 19 m. Mitten in der Usinger Innenstadt liegt Usingens stattliche Heimat, das Usinger Schloss. Die genauen Ursprünge des Hauses sind noch nicht vollständig geklärt. Es wird angenommen, dass es im 14. Jahrhundert als Burg unter Johann I.

von Nassau-Weilburg erbaut wurde. Prinz Walrad ließ 1660–1663 ein neues stattliches Haus auf dem Schlossgelände errichten. Der Architekt Friedrich Joachim Stengel (1694–1787) baute das Usinger Schloss zwischen 1733 und 1738 im Auftrag von Prinzessin Charlotte Amalie, der Witwe von Prinz Wilhelm Heinrich I., zu einer barocken Residenz um. 1873 zerstörte ein Großbrand das Schloss, das später neu errichtet wurde. Eine weitere erwähnenswerte Persönlichkeit war der Geiger August Wilhelmj. Am 31. März 1876 wurde er anlässlich seines letzten Konzerts in der Geburtsstadt Usingen zum Ehrenbürger von Usingen ernannt. September 1845 geboren.

Das Haus, in dem er geboren wurde, stand am unteren Ende der Rathauspassage, heute Wilhelmjstraße zu seinen Ehren. Auf dem Grundstück, wo das Haus stand, wo heute ein Bankgebäude steht, erinnert ein Gedenkstein mit einer Gedenktafel an den bedeutenden Geiger. Ein weiterer Großbrand im Jahre 1692 zerstörte die sogenannte Usinger Oberstadt. Der damalige Oberherr, Prinz Walrad (1635–1702), gab den Befehl für den schnellen Wiederaufbau. Symmetrische Häuserreihen, die heute noch das Stadtbild bilden, wurden gebaut, und entlang der Obergasse erschienen repräsentative Gebäude. Das sogenannte Neustadtherz wurde von der Hugenottenkirche mit dem heutigen alten Marktplatz geprägt. Benedikt Burtscher war der Baumeister der 1700 erbauten Kirche und zeigte im Baustil gewisse Gemeinsamkeiten mit der bekannten Kirche in La Rochelle.